Beiträge von Dolce

    Kirschkuchen Es gab mal vor einiger Zeit einen Thread zum Thema Union hier. Ja, man kann diesen Weg gehen, je nach Risikobereitschaft. Bei Union ist aber dieser Point of no return / oder Break even überschritten. Die Pleitewahrscheinlich ist in etwas gleich hoch, wie bei anderen Erstligisten, aber der Brand Union hat größere Vorteile. Bei gleichen oder vergleichbaren Bedingungen würde ein Investor also eher zu Union, als zu Mainz, Bremen oder Bochum gehen.

    Meine Prognose: Bei Union wird nix mehr anbrennen. Die sind im Kreis der ersten Liga angekommen.

    Stimmt, wobei es mir eben um die generelle Wahrnehmung solcher Abschlüsse ging, die nun mal von sehr wenigen Leuten verstanden werden. Ich meine das in meiner Weise abwertend, aber es ist nun mal so, dass die meisten Leute allein den Unterschied zwischen einer Abschreibung und einer Ausbuchung nicht kennen. Aber inhaltlich haste recht.

    sgd-herzblut

    Da gebe ich Dir recht, wobei ich die Personalie Baris Günes nicht bewerten möchte... Mich hatte nur interessiert, warum @Wotan96 dann gar nicht mehr dahin geht. Ist es eine Ablehnung gegen Investoren insgesamt oder speziell gegen Herrn Günes. Die Frage ist zwar irgendwie noch offen, aber das ist ok. Es soll ja auch Menschen geben, die die Torwirtschaft in DD nicht mehr frequentieren, weil dort die Biersorte gewechselt hat. Das kann ich akzeptieren. Alles gut. 8) :thumbup: Leben und leben lassen.

    Kirschkuchen Ich finde es immer bissl schwierig, solche Übersichten zu bewerten, weil sie quasi nichts aussagen. Als Belegbeispiel nehmen wir anliegend mal die Zahlen des nunmehrigen Meisters aus München (siehe Dein Link) und legen den JA aus dem GJ 2021/2022 daneben. Wir sehen, das der Laie von außen denken könnte, dass wir es hier mit zwei völlig verschiedenen Unternehmen zu tun haben.

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    Das kommt auf das Konzept an und tatsächlich auch das jeweilige Land. In der BRD ist das sehr unsinnig geregelt (50+1-Regel, die aber anderweitig umgangen wird. Assets werden an eine eigene ausgegründete Gesellschaft übertragen, die aber mehrheitlich einem e. V. gehört, dessen Wirken aber von einem Aufsichtsrat legitimiert wird, der im Chairman Board des Investors sitzt usw.). Am Beispiel Frankreich sieht man, wie das komplett in die falsche Richtung geht - Ursache ist bzw. war aber, dass man eben vor vielen Jahren eine Art Teilzeitsozialismus im Fußball gedachte einzuführen.

    Es kann (!) gut und langfristig sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen, welches idealerweise seit Generationen mit dem Club verwachsen ist, diesen beispielsweise rettet oder aus dem Schattendasein holt. Dies sollte mit einem langjährigen Konzept geschehen. Es gibt Beispiele, bei denen das so funktioniert hat.

    Das ist in Sachen HSV total egal - der HSV-Kühne ist nicht der vom Senf, sondern von der Logistik (Kühne+Nagel).

    Das ist mir bewusst. Mein Post bezog sich jedoch explizit auf den vorherigen, der Kühne und Senf inhaltlich zusammenzubringen gedachte. 😁

    Wehen aber auch wirklich dämlich, sowohl während als auch nach dem Spiel.

    Es ist spitz auf Knopf mit dem TV ggüber Osna und so wirklich haben sie ja nichts für einen klareren Sieg getan. Und dann noch Platzsturm ohne zu wissen wie es in Osna steht bzw dass da noch gespielt wird.

    Vielleicht lag es auch an einem Problem, bei dem "Deutschland" quasi die Marktführerschaft inne hat: Das Datenvolumen war kollektiv alle. 😁

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    Das muss man erstmal hinkriegen 😃

    In einem hat Zingler aber recht, auf die ganzen (gefühlt 1000) Traditionsvereine bezogen: Es geht ohne größere Investition (auch im Hinblick auf den internationalen Wettbewerb) entweder auf die Dörfer, oder mit Geld irgendwann mal nach Amsterdam. Ein "Dazwischen" gibt es nicht. Das mag dem einen oder anderen nicht gefallen, und es gibt Argumente dafür und dagegen. Aber an dieser Aussage, die er (Zingler) da trifft, ist nix zu rütteln.

    sgd-herzblut Dann erkläre ich das gern, was ich meine.

    Dotchev ist als Trainer geholt worden, aber kann auch künftig (hat er ja schon) in anderen Funktionen wirken. Mit ihm kann man sozusagen ganz anders planen, personell breiter. Dotchev kann ein Baustein eines Konzeptes zum Aufstieg oder für einen Konsolidierungsprozess, aber nicht Härtel. Dass dies damals mit einem mittelfristigen Konzept Härtel / Kallnik so funktionierte, hat viele Gründe. Als Aue bereits höherklassig spielte, hat der Viertligist Magdeburg gerade einen Erstligisten aus dem DFB-Pokal geschossen. Die haben durch ihren Abstieg (ein mal, nicht Fahrstuhl wie in DD oder Aue) einen Dämpfer bekommen und nehmen nun langsam wieder Fahrt auf. Dies abzustreiten bedeutet, die Verhältnisse in Magdeburg zu negieren. Härtel kommt aber nicht für einen Konsolidierungsprozess, nicht zu einem Club, der dauerhaft zwischen Liga 2 und 3 pendelt. Der will sofort hoch.

    Wenn Härtel vorgestellt wird (wenn es so wird), warten wir mal die Pressekonferenz ab. Das Signal ist dann klar: "Wir wollen hoch". Sonst würde es Härtel nicht machen.

    Dann dürfte dort ein Konzept für den verbindlichen Aufstieg vorliegen oder in Arbeit sein (also nix mit Konsolidierung nach dem Umbruch). Mit so einer Verpflichtung gibt man genau das auch nach außen bekannt.

    Falls Hertha aus der Vierten Liga zu uns aufschließt irgendwann.

    Hertha wird nach jetzigem Stand (es tat sich heute was) eher in der 2. Liga starten. Das Gespenst des Lizenzentzugs bzw. der Nichterteilung ist zwar nicht weg, aber sehr viel kleiner geworden.