Das ist erstmal richtig castro82 Das Problem ist, dass es keine ROCE für die damaligen Investoren geben wird, da das, was reingesteckt wurde, quasi keiner Gewinnerwartung gegenübersteht. Es ist schlichtweg verbraten worden. Wer Herrn Preetz damals auf der Tribüne sah, halb depressiv (ich kenne keinen anderen Gesichtsausdruck von ihm), ständig grummelnd und negativ, ohne wirkliche Zukunftsvision für seinen Club, fragt sich auch, warum dieser Mann fast 380 Millionen Euro in die Hand bekommen hat. Dies alles spräche dafür, die Hertha einfach sterben zu lassen.
Neuanfänge waren damals (Hertha kennt das ja schon) auch auf Grund der geringeren Anzahl der Ligen einfacher. Nun kann man aber genauso gut mit Schulden Geld verdienen. Klingt komisch, ist aber so. Manchmal bin ich froh, dass sich dies den meisten Menschen nicht erschließt, sonst gäbe es noch vor morgen früh Revolution (in Anlehnung an des Zitat von Henry Ford). Nein, der Schaden für 777 wäre (siehe alle Assets den Unternehmens in dieser Asset-Klasse) größer, wenn Hertha stirbt. Und auch das Chairman Board von Tennor wäre arg beschädigt, würde nach dem nunmehrigen Anteilsverkauf der Patient auf dem Weg in den OP sterben. Allein diese Gründe reichen, um den Laden zu retten.