Beiträge von Nomade

    Die ohnehin gewünschte Regulierung der Ränge ist natürlich nicht neu. Vielleicht sollte den Schnapsnasen mal jemand verraten, dass Fußball mit nem Zuschauerzuspruch von Leichtathletik keine Weihnachtsmassengelage für 350€ pro Kopf abwirft. Vielleicht ist dieses Erwürgen aber auch der effektivste Weg zurück zu einer gewissen Ursprünglichkeit. Wintersport bietet eigentlich einen guten Mittelweg an. Eine gewisse Hemdsärmeligkeit, andererseits hohe Professionalität, weniger, aber sehr enthusiastische "Spieltage"... Und prinzipiell würde man den Sportlern da ja etwas mehr finanzielle Sicherheit problemlos gönnen, aber vielleicht erhält das eben auch bissl die Nähe zu den Leuten...

    Also ich ni unbedingt.

    In DD wurde mit dem alten Stadion und anhängenden Alternativen auch immer mit aller Kreativität nach Lösungen gesucht. Wenn Du aufsteigen kannst, denkste da in alle Richtungen.

    Zudem gibt es ausreichend gewichtigere Gründe als den beißreflexiven Verein selbst. Schließlich hat sich der Wutz doch selbst schon zum Obst gemacht.

    1. konnte er nie erwarten, dass der D*B solche Unterlagen veröffentlicht,

    2. hat der sowas nicht öffentlich zu fordern und andere nicht öffentlich bloß zu stellen. Was sollten die der genehmen Meinung nach daraufhin denn anderes tun als ihn in den Regen zu stellen, bis er wieder bissl klar is? Zumal diese nunmal am längeren Hebel sitzen...

    Und 3. hat er den Sachverhalt daraufhin nur unvollständig gekannt. Womöglich wurde aber Burghausen auch erst nachträglich "eingearbeitet". Mindestens schon mal wegen 2.

    Die Vereinbarung mit Burghausen kennen wir nicht. Die öffentlich gelieferte Begründung kann man diskutieren, is aber ni unrund.

    Was man dem D*B vorwerfen kann is, dass zum Thema Würzburg nicht Stellung bezogen wurde, obwohl es von dort bereits skeptisch machende Aussagen von Stadtvertretern gibt. Aber der D*B würde schon wegen 2. um jeden Preis verhindern, dass der Schweinemann irgendwie Recht behält. Der is n Trottel. Das lässt sich auch vom Mars aus feststellen.

    Eigentlich ein Post für den Lach-Smilie aka Smile-Smilie... Aber irgendwie bleibt er einem dann fast im bewegungsapparat stecken. Das is so schräg. Allerdings weiß Familie Marx auch nich erst seit gestern, dass der Siemon oarsch is und aufgestellt sind sie irgendwie trotzdem nich sauber dagegen... Bei allem Bockmist, aller verständlichen Wut und dem gerechtfertigten Beileid, mirwegen auch Beistand... Auch wenns schlau daher gesagt is: So ä bissl hamse langsam ooch ne eigene Nase zum dranfassen.

    Wobei es wirklich sinnvolle klingt, die Relegation auf ein Spiel auf neutralem Boden zu reduzieren. Dafür kriegste Dich auch nach 50 Spielen noch motiviert. Mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Und dann saufen oder saufen und heulen. Saisonende. Und die nexte Saison kannste auch noch 2-3 Tage länger planen.

    Ok, Reinhard schien bei Weitem auch nicht souverän zu handeln. Aber wenn ich das richtig verstehe, hatten hier "Bohn und Dathe" geklagt. Da hatten diese ja bei Dynamo noch richtig mit ihren Namen. Wenn der eine schon namentlich ne Pfeife is und der andere daherkommend ne Scheibe hat... ^^

    Aber das sind natürlich voreilige Mutmaßungen. Vielleicht wollten die ja nur das Beste für den Verein, haben sich die Hacken wund gelaufen und ein rot-weißes Herz.

    Theoretisch brauchen die ne eigene Anwaltsfront für den IV, dazu vereins-und gerichtsseitig Ausschluss/ Fernhalten, wo immer es geht und n eigenes Saniererteam samt themenbezogenem Pressesprecher. Und auf dem Siemon seine Einnahmen shaisen, die kann man eh nicht verhindern. Klare Front auch als Zeichen nach außen, was da los ist.

    Die Regelung gibt aber her, in der kommenden Saison nen neuen Verein zu gründen, der im Jahr drauf die Lizenz für die GmbH beantragt. Mit Gläubigern kann man ja trotzdem sauber umgehen. Aber Siemon wäre man dann los.

    Dass man mal mit dem CFC leidet... Beim Geld komm' die Leut 'zamm. :S

    Münster ist im Vergleich zu uns aber ein anderer Fall, die hatten "nur"eine verkürzte Vorbereitung und nicht die zusätzliche Belastung, alle drei Tage spielen zu müssen.

    Das zeigt womöglich das Problem in der öffentlichen Debatte, wegen welchem das Ausmaß der tatsächlichen Benachteiligung nicht durchdringt. Das Verständnis dafür, wie Körper, Geist sowie anhängend Belastungssteuerung zusammen spielen. Wie massiv fehlende Vorbereitung und zu enge Spieltage sich dabei auswirken. Deswegen kann man sich da eine politische Mehrheit auch abschminken. Die Zuschauer sind schlicht inkompetent.

    Und das merken wir auch spätestens dann wieder, wenns in DD mal nich so läuft und Spieler oder Trainer entsprechend von den Rängen belöffelt werden. Internet klammer ich mal aus. Das müssen die Betroffenen lernen können, zu ignorieren.

    Abgesehen davon machen mir Kauczinski und Scholz diesbezüglich nen guten Eindruck. Die stellen nen Plan auf und richten die Aufstellung und Erwartungshaltung an die Spieler dementsprechend aus. Vor der Winterpause schon und auch beim Einstieg nach der Corona-Spielpause haben sie das jedenfalls gemacht. Das wirkte kompetent. Dieses unbeirrte (und richtige) Vorgehen kommt natürlich wieder an seine Grenzen, wenn (s.o.) Otto Dummbrot das alles ni versteht und sein Bier übern Spielertunnel schmeißen muss, weil er glaubt, besser zu wissen, was da los ist. Assis. Aber schau mer mal. Womöglich werden ja doch noch Entwicklungspotenziale ausgeschöpft. *träum*

    Ich habe vor zwei Jahren eine Studie ver­öf­fent­licht, die über zehn Jahre in diversen euro­päi­schen Spit­zen­ligen, der Cham­pions League und Europa League fast 27 000 Spiele umfasst hat. Dabei konnte ich klar belegen, dass zwei Tage Erho­lungs­zeit nicht aus­rei­chend sind. Dadurch steigt das Ver­let­zungs­ri­siko. Jeder, der schon einmal Sport gemacht hat, weiß selber, dass man am zweiten Tag nach einer hohen Belas­tung meis­tens beson­ders müde ist. Der Mus­kel­kater ist noch deut­li­cher spürbar, der Körper ist auf dem Tief­punkt. Genau in diesem Moment aber muss ein Profi wieder trai­nieren, wenn er am dritten Tag ein Spiel hat, um den Motor wieder in Gang zu setzen. Man kann also genau dann keine Pause machen, wenn man sie am meisten braucht.

    Phasenweise hats ja was dynamisches, abgesehen von der Dimension. Mir geht bloß immer die Kumpel- und Malocherromantik aufn Keks. Interessant sind aber die Einspielungen von Rudi Aussauer. Die Sache mit Aussauers Parkplatzkarten weiß ich auch noch, hatte aber gar nicht gespeichert, dass es da schon um Tönnies ging.

    Der Ehrenrat wird dort vom AR bestellt...?! Lustig.

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    Die Situation zur Bekanntgabe des Spielplans samt verspätetem Dynamo-Start darf nicht ganz vergessen werden.

    Die ganze Zeit lag schon ausreichend DFL-Druck auf den Vereinen. Auch weil aus Sicht der DFL sich das Problem noch in die erste Liga tragen hätte können. Dieser Druck wurde auf Dynamo mit den medialen Vorwürfen des Nichtwollens politisch breitgetragen. Dynamo hat trotzdem interveniert, nur nicht laut, sondern direkt bei der DFL.

    Das ist der politische Druck und in dem Moment sah es nicht so aus, dass Dynamo den kippen würde können. Zumal das Thema Ralf Minge da ja intern schon gegessen war. Die Argumentation von Rotten fand ich einleuchtend, dass man ja nicht sagen braucht, dass man trotzdem alles gibt, wenn man gleichzeitig nur unter Vorbehalt spielt oder gleich klagt.

    Im Nachhinein sieht das vielleicht bissl doof aus, aber dass man sich vorher nicht beschwert hat, ist erstmal sauber verargumentierbar. Eine Änderung der Gegebenheiten für Auf- und Abstieg braucht man sich nicht erhoffen. Aber Nachteil ist Nachteil. Dieser hat mit dem Löwe-Interview den Status "anerkannt" erreicht. Damit kann jetzt über Kompensation gesprochen werden. Da kann es nur um einen finanziellen Ausgleich gehen. Und diese Diskussionen leise zu führen, ist einerseits brav, andererseits sind bei Dynamo auch nicht die Medienpolitiker in Amt und Würden.

    Sportliche Fairness war den äußeren Umständen nach nicht mehr erreichbar. Umso richtiger wäre eine Abfederung der wirtschaftlichen Folgen. Vorausgesetzt, dass da Gespräche über eine Auflistung der (finanziellen) Nachteile des Abstiegs am Laufen sind, ist bei Betrachtung der Zwänge, denen alle Beteiligten unterworfen sind, kaum mehr erreichbar. Und ob die Öffentlichkeit oder selbst die Dynamo-Mitglieder von einem Ergebnis dazu erfahren (dürfen)... hm... Also ich seh das nicht. Die DFL könnte aber ein Interesse daran haben, um ihr Image bissl aufzupolieren.

    Klar, grade! Bei dem angehäuften Insolvenzpotenzial brauchste eh 8 Punkte Vorprsung vor Platz 3, falls der eine oder andere Sieg wieder rausgerechnet wird. Und dann isses doch ne schöne Herausforderung, souverän vorne zu stehen, während Platz 3 und Platz 10 wieder nur 4 Punkte trennen und alle bibbern, wer nun die Lizenz bekommt oder sich im Frühjahr bei Gericht meldet.

    Tut mir leid, hier haste zwar schön viele Opferschablonen zu Floskeln verarbeitet, aber es ist eben widersprüchlich.

    die Vereine die nur Beiwerk und fürs Spielen nötig sind, lässt man über die Klinge springen.

    Echt? Bei womöglich Geisterspielen bis Saisonenende mit ner roten Null durchzukommen , wäre auch ne reizvolle Aussicht. In dem Fall kannste aber zuschauen, wie andere Vereine (GmbH, KGaA, etc.) von der Stange kippen.