Beiträge von RsQ

    Hübers hat sich offenbar am Sa. infiziert und hatte "bisher keinen Kontakt zur Mannschaft".

    Cooler Humor eines 96-Fans bei Twitter (wohl bezogen auf den Frust über deren sportliche Leistung):

    Zitat

    Ist eben doch ein Vorteil, wenn die Mannschaft nur 1x die Woche fürs Training zusammenkommt.

    Und dies wäre (um unseren Tabellenstand wissend) die sauberste Lösung.

    Aber nur dann, wenn den DFL/DFB-Experten nicht eine "saubere Lösung" a la "Dann werten wir den aktuellen Tabellenstand als Abschlussergebnis" einfällt ...

    Fragt mal bei Neuhaus in Bielefeld an bzw. würdet ihr das noch so gut finden wenn wir dort oben stehen würden!?

    a) Bielefeld ist egal.

    b) Einen Aufstieg ohne so richtige Emotionen, Aufstiegsfeier & Co. fände ich als Fan eines betroffenen Klubs irgendwie sehr mistig (und Bielefeld war ja nun auch sehr lange aus der 1. BL raus). Und das zieht sich dann ja auch wieder bis hin zu Merchandising-Einnahmen des Klubs usw. Egal. Luxussorgen von anderen.

    Das täuscht in Hannover.

    Die haben glaube 22.000 Dauerkarten verkauft, die immer gezählt werden, egal ob sie kommen oder nicht.

    Schätzungen der wirklichen Zuschauer im Stadion belaufen sich (bis auf das HSV Spiel) auf 12.000 bis 20.000 max.

    Genau SO sah das im TV zuletzt auch ehrlich gesagt aus. Never ever war dort (bei ~24.000 Zuschauerzahl) die Hälfte der Kapazität wirklich belegt.

    Diese 1.000 ist sowieso ein bisschen willkürlich. Wenn man Riesenschüsseln wie bspw. Dortmund sieht ... warum sollen dort nicht 10.000 Leute reinpassen, die dann immer noch jeweils 2m Abstand halten können? Aber wie willste die "Gewinner" ermitteln, wie ein Chaos am Stadion vermeiden? Nützt ja nichts, wenn sich draußen alle stapeln, als gäb's bei Aldi Desinfektionsmittel ...

    Ich fände ja durchaus interessant, wer die Vereine für die fehlenden Zuschauereinnahmen entschädigt.

    Niemand. Wohl denen, die ein hohes Dauerkarten-Kontingent und diese Kohle schon "im Sack" haben. Wie weiter oben schon geschrieben: Das Problem wird viel schneller bei Dritt- oder großen Regionalligisten eskalieren, die auf laufende Zuschauereinnahmen angewiesen sind. Da könnte es schon kurzfristig Pleiten geben.

    Aber der Aspekt "Spieler und Trainer" kommt ja irgendwann auch ins Spiel: Sobald ein Spieler erkrankt und eine Mannschaft in Quarantäne muss, kann man den Spielbetrieb knicken. Ich hoffe, Dynamo lässt schon Anwälte für ein Szenario a la "Dann werten wir eben die Hinrundentabelle" warmlaufen ...

    'ne interessante These übrigens grad noch bei Twitter aufgegabelt:

    Zitat

    Irgendwann werden auch die TV Zuschauer die Lust an Spielen vor leeren Rängen verlieren, alle werden SKY kündigen, und dann platzt die ganze Bubble. Das war es erstmal mit Buli für mindestens 1-2 jahre.

    Gut, den letzten Satz würde ich nicht so unterschreiben. Aber ansonsten steckt da eine Menge Potenzial drin.

    Der Trend geht zum Wochenende ohne Zuschauer. Sky wäre clever, wenn sie sich mit den Ö-R Sendern zusammentun - sonst brechen die Sky-Server am WE sicher zusammen.

    Und: Glückwunsch nach Hannover zu dem Glück, jetzt vermutlich ohne Gegenleistung mit dem Geld von x.000 Dynamo-Fans hantieren zu können! Investiert es gut ... vielleicht mal in ein taugliches Sicherheitskonzept.

    Also den Faktor "Zuschauer" wird man in den Fußballregeln wohl vergeblich suchen. Das ist für die Austragung eines Spiels irrelevant.

    (Was aber nicht heißt, dass kreative Anwälte nicht trotzdem losziehen. A la "Gewohnheitsrecht", "etablierter Rahmen" usw.)

    Zu den Tickets: Die meisten Klubs (alle?) haben "höhere Gewalt" in ihren AGB, dazu zählen auch behördliche Anordnungen. Es gäbe also keine Erstattung.

    Die DFL hat zwar auch eine Spielausfall-Versicherung (für Schäden durch unverschuldete Ausfälle wie etwa Gladbach-Köln oder seinerzeit Dynamo-HSV) - aber falls die hier einsteigen sollte, wäre sie wohl sehr schnell sehr überlastet. So viel Kapital (bzw. Rückversicherungsquote) kann die gar nicht haben, um sich die Ticketausfälle von 36 Klubs vorzunehmen.

    Viel direkter als die DFL-Klubs wären ohnehin Dritt- und Regionalligisten betroffen. Dort sind die Ticketeinnahmen eine viel wichtigere Säule. Wenn die wegbricht, werden wir kurzfristig Klubs sehen, die pleite gehen.