Ich hab da eben mal anderthalb Minuten drüber nachgedacht und bin zu einer ganz krassen Idee gekommen: man könnte ja einfach die Ausgaben anpassen. Also Einnahmen ohne Zuschauer rechnen und dann schauen, was noch übrig bleibt. Daran dann die Spielerausgaben nach ausrichten und fertig ist die Laube. Eine komplizierte Angelegenheit, aber durchaus umsetzbar, hab ich mir eben so gedacht.
De Idee sehe ich wohl - aber wir wissen wohl alle, dass von 20 Drittligisten vielleicht 2-3 die Ausgaben max. an den Einnahmen orientieren. Zudem glaube ich kaum, dass sich ein Drittliga-Etat (egal wo) ohne Zuschauereinnahmen solide finanzieren lässt, wenn man den Spielern weiterhin Drittliga-Gehälter zahlt.
Nach einem halben Jahr Spielbetrieb unter Corona-Bedingungen hätten eigentlich ALLE Klubs so konsequent sein müssen, ihren Aufwand auf Regional- oder Oberliga-Niveau runterzufahren. So, dass man mit der Rechnung "TV-Geld + Sponsoring-Einnahmen" hinkommt. Also je nach Klub mit einem Etat von 1,5 bis 3 Mio. Euro.
Ich gehe davon aus, dass sich hier eine enorme Blase aufbaut. Die Frage ist eigentlich nur, wann und bei wie vielen Klubs sie platzen wird ...