Ich liebe Leo! Einen, der ne Grubenlampe zum Leuchtturm quatschen kann, hättsch hier och gerne.
Beiträge von Hannu
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Graphisch oder als QR-Code?
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Hansa tut, was es soll. Zunächst.
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Ich kann mich noch gut an ein Heimspiel erinnern, es war glaube das, in dem der Dixi plötzlich als Mittelstürmer spielte (und von der FuWo die extrem seltene 10 bekommen hat). Wir haben das Ding wohl 2:1 gewonnen. Das Größte war aber, dass über das gesamte Spiel jede kleine oder große Fehlentscheidung einfach kommentarlos akzeptiert wurde. Nach jedem Pfiff übergab einer von uns den Ball mit einem Lächeln an eine Bifte. Das war am Ende nicht nur ein sportlicher Erfolg. Das musst du als Fußballer erstmal verinnerlichen, jeden Dreck des Schiedsrichters einfach wegzulächeln - 90 Minuten lang! Aber es war eben auch gleichzeitig eine Demonstration, wie viele Entscheidungen gegen uns getroffen wurden, durch dieses Verhalten wurde das erst richtig sichtbar. Das Ding dann auch noch sportlich für sich zu entscheiden, war ganz groß.
Nach der Wende habe ich viele Jahre gebraucht, bevor ich andere Ostvereine wieder "lieben" gelernt habe. Während ich die Schachter einfach nur niedlich finde, haben sich Cottbus und die Bördebauern meine "Anerkennung" schwer verdient. Aber keinen von den Genannten ist auch nur im Ansatz mit dem BFC vergleichbar. Die waren weg, und das war gut so. Wenn die jetzt wirklich wieder auftauchen, kommt so einiges wieder hoch. Auch wenn der jetzige Verein mit dem von Damals nichts mehr zu tun hat.
Abhaun!
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Also da fallen mir noch einige andere Experten ein, auch wenn Prokop natürlich der Fahnenträger war: Klaus Scheurell, Bernd Stumpf, das Widukind Herrmann, Heinemann und Stenzel. Der einzige Gute war doch der Radebeuler Klaus Peschel.
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Es gibt Dinge, die man nie vergisst oder verzeiht. Dieses Gefühl der schreienden Ungerechtigkeit zum Beispiel. Und die Namen Trieloff, Backs, Terletzki, Rudwaleit, Rohde, Troppa, Pastor und Bogs. Dazu noch die Klone Riediger - Ernst - Voss. Alle aus dem selben Reagenzglas. Lediglich Thom und Doll waren irgendwie tatsächlich gute Fußballer im falschen Verein.
Und bei aller gebotenen Anerkennung gegenüber dem "harten Kern" frag ich mich auch heute noch, wie man auf die Idee kommen kann, einen solchen Haufen Scheiße unbedingt retten und in eine neue Zeit führen zu müssen.
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In diesem ganz speziellen Fall
Ja, wenn du es regional begrenzt. Sonst finden sich da Konstrukte wie Chelsea, ManU, PSG, RB Salzburg und andere. Auch Kaiserslautern ist absolut schäbigster Dreck, wenn auch auf andere Art und Weise. Wäre das Deutsch-Österreichische Konstrukt tatsächlich ganz allein, bestünde keine wirkliche Gefahr für den Fußball an sich.
Das ist aber nur meine ganz persönliche Sichtweise und eben kein Manifest.
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Maggidorf hat bei 33 gespielten noch 5 Spiele bei 72 Punkten. Kasperslautern hat bei 34 gespielten noch 4 Spiele bei 63 Punkten, kann also maximal auf 75 Punkte kommen. Braunscheiß hat bei 33 gespielten noch 5 Spiele bei 61 Punkten, kann also auf 76 Punkte kommen. Die beiden Letztgenannten spielen nicht mehr gegeneinander, also hat Maggidorf bislang nur den Relegationsplatz sicher. So der Normalfall.
Aber.
Da nun ja so Traditionsvereine wie Türkgücü die 3. Liga zieren, sind es eben für Maggidorf und Braunscheiß nur je noch 3 und für Kasperslautern 2 Spiele. Maximale Punktzahlen für Kasper und Braune sind also 69 und 70. Entsprechend gibt es was das angeht in der Liga keinen Klärungsbedarf mehr.
Aber wen interessiert das?
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Aber selbst auf der ist man doch nie alleine.
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Möglicherweise kann sich Freiburg aber auch mal einen Abstieg leisten, was bei "kleineren" Vereinen dagegen schon existenziell werden könnte. Wenigstens fängst du ohne entsprechendes Polster nach einem Abstieg wieder von Vorne an. Es ist so gesehen für Freiburg offensichtlich leichter, auf die Notbremse zu verzichten.
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Wieso? Ich will Titel für Fuschel. Nicht, weil mir das Freude bereiten würde, sondern weil damit die letzte kleine Hoffnung einhergeht, dass alle anderen doch noch raffen, was sie sich mit ihrer Duldung da eingebrockt haben. Wobei...
Freuen würde ich mich dann tatsächlich über die schönen goldenen Dosen mit Pokalaufdruck in den Regalen der Supermärkte und Tanken für 5,40 Euro, die mich ja niemand zu kaufen zwingt. Gern darf der Preis auch noch nach oben angepasst werden.
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Also wenn sich irgendwo einer von den sich warm machenden Spielern heimlich aufs Spielfeld schleicht, ist das sicher nochmal was anderes, als wenn der Schiedsrichter einem Spieler das Betreten des Spielfelds gestattet, obwohl schon 11 Kameraden drauf sind. Ich denke, dass es in diesem Fall tatsächlich die Schuld der Schiedsrichter war ("Colinas Erben" haben das auch schön auseinander gedröselt). So gesehen ist die Entscheidung nachvollziehbar und auch richtig. Was mich dabei stört, sind zwei andere Aspekte.
Erstens das Verhalten von Coman, der mir bei einem Bier nicht erzählen könnte, dass er nicht gerafft hat, gemeint zu sein. Bei der aufblinkenden 29 denkt der doch zu allererst, "Scheiße, das bin ja ich". Dann ratterts im Gebälk und ihm fällt ein, dass er ja nun die 11 hat. Und logisch überlegt er, wer denn nun eigentlich seine ehemalige Nummer spazieren trägt. Nee du, das war ein klares, absichtliches "Püh!".
Und Zweitens regt mich dieses Nagelsvieh auf, den Freiburgern Vorwürfe zu machen. Der soll sich um seinen Scheiß kümmern und die Fresse halten! Vielleicht kann ihm der Herr Titan mal erklären, dass die Jungs in den langen Hosen Verantwortung gegenüber dem Verein übernehmen und entsprechend auch haftbar gemacht werden können, wenn sie geldbringende Möglichkeiten liegen lassen. Die Freiburger jetzt zu schlechten Verlierern zu machen, ist einfach nur arm und zeigt diese unsägliche Arroganz dieses Dosenaffen und des ganzen Bayerngedöns.
Aber am Ende lohnt es sich ja sowieso nicht, sich noch über irgendwas im Profifußball aufzuregen. Da gibt es inzwischen so viel Kaputtes, dass solche Limonadenpisser auch nicht mehr wirklich besonders auffallen.
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Die Fußballdaten GmbH weiß etwas. Mehr, als wir alle hier...
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Am Freitag schalteten beim Spiel Bayern - Gladbach 5,37 Mio. Zuschauer in der zweiten Halbzeit ein.
Das kannste aber mit dem WM-Finale 2014 nur dann vergleichen, wenn beide Spiele live und im frei empfangbaren Fernsehen gelaufen sind.
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die aller tollste, beste super Zweite Liga der Welt
Hier irrst du! Wenn Ingolstadt und Paderborn nicht mehr dabei sind, ist es ja nur noch die zweitbeste Zweite Liga aller Zeiten. Auch wenn wohl wenigstens Greuther Fürth wieder mitmischen darf. Und selbst wenn man es aus deiner im Jahre 1980 stehen gebliebener Sicht betrachtet, fehlen wenigstens noch der BFC und Vorwärts Frankfurt, um die diesjährige beste Zweite Liga aller Zeiten zu toppen. Nor?!
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Wenn man aber bedenkt, dass es nach dem 4. Spieltag schon 7 Punkte (und auf den 1. direkten Abstiegsplatz sogar schon 9) waren, weiß man auch, wo wir seitdem rumkrebsen.
Trotzdem sind 8 Punkte für fehlende Zweitligatauglichkeit ganz entspannend.

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Naja, so ein kleiner Familiensportverein sind sie ja nun schon lange nicht mehr. Und alle anderen Werte sind eh variabel.
Schulden sind ja nicht gleich Schulden. Einen Kredit zur Vermögensbildung aufzunehmen ist eben doch etwas anderes, als einen Kredit aufzunehmen, weil du jedesmal ein Liquiditätsproblem hast, wenn du Zinsen abdrücken musst (also Dynamo Mai 2008).
Mir scheint da bei Union einer (oder mehrere) am Werk zu sein, der was vom Fach versteht. Da es aber immer auch ein Risikospiel ist, musst du halt im Falle einer Rückläufigkeit erkennen, wann du die Notbremse ziehen musst. Wenn dir dieses schwierige Unterfangen nicht gelingt, landest du bei Schalke, Bremen, Lautern oder anderen.
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Kurz gesagt: Im Profifußball (also auch in Dresden) steht die Kontinuität der Definition von Wahnsinn entgegen.
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Weil die Schiedsrichter heutzutage sehr oft als herablassende Schnösel daher kommen und an Arroganz und Unfehlbarkeit irgendwann ersticken.
Du hast Recht, wenn es um das Verhalten des Spielers gegenüber dem Schiedsrichter geht. Was aber die Verhältnismäßigkeit der Strafe (also Neudeutsch: Prävention) angeht, halte ich genau die nicht für gegeben. Eine Spuckattacke wurde nicht nachgewiesen. Für feuchte Aussprache (was für den Linienrichter durchaus äußerst unangenehm sein kann) 7 Monate Berufsverbot auszusprechen, ist jedenfalls meiner Meinung nach irgendwo unter "Exempel statuieren" einzuordnen.
PS: Okay, siehst du ja auch selber so ähnlich...
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Das Urteil ist cool. Da die Strafe ja nun keine Strafe ist, sondern "eigentlich" eine Präventivmaßnahme (für wohlgemerkt bereits vergangene Sachverhalte), kann man in Zukunft ja zum Beispiel die Bayern gleich mit präventieren, wenns zwischen Dortmund und Schalke knallt. Das finde ich logisch und konsequent, erst Recht zum Schutz des Grundgesetzes. Sippenhaft ist nun eben keine Sippenhaft mehr, wenn sie präventiv erfolgt. Egal, wie sie heißt. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Nicht nur beim DFB.