Im juristischen Sinne meines Wissens (noch) nicht.
Hab mich zum Thema gestern mal nem kleinen privaten und vereinsübergreifenden Gedankenaustausch ergeben. Der Grundtenor ist im hiimmelblauen Umfeld die völlige Ungewissheit, was passiert, wenn die Knete durch Crowdfunding und/oder bereitstehende neue Sponsoren wirklich zusammenkommt.
Weil, wenn man auch in der Presseerklärung zwischen den Zeilen liest, gehts in jener nun genannten Erpressersumme um Gläubigerabfindung, um Verfahrenskosten und eine ledigliche Absichtsbekundung hinsichtlich einer möglichen Handlungsweise durch diesen rheinischen Vereinszerstörer. Denn wichtig zwischen den Zeilen ist: Nur, wenn die 450.000€ fließen, will er lt. eigener Aussage einen Insolvenzplan erstellen. Das heißt, nach läppischen 2 Jahren will er möglicherweise seinem eigentlichen Job nachgehn, für den er damals vom Amtsgericht bestellt worden ist. In der gewünschten Knete stecken auch die Verfahrenskosten, also auch seine Kosten, dessen Höhe außer ihm selbst bisher absolut keiner kennt, auch nicht die Summe, die er bereits eingesackt hat.
Im unwahrscheinlich positiven Fall müsste dann erst mit den Gläubigern verhandelt und per Gläubigerversammlung der Einstellung des Insolvenzverfahrens zugestimmt werden. Und zum Schluß wird das alles auch noch gerichtlich hieb- und stichfest geprüft, das zieht sich. Bis in die neue Saison, für die man ja irgendwie planen können muss.
Was mir selbst als Außenstehenden gewaltig auf die Nüsse geht, sind die momentane Gedankenwende und das Kreide fressen der Gesellschafter und auch der Vereinsvorsitzenden, Fr. Polster, Richtung Anhang, Mitglieder und auch Öffentlichkeit. Ohne ihre Unterwürfigkeit gegenüber Siemon und das somit legitimierte Durchprügeln ureigenster Interessen wären die höchstwahrscheinlich nicht in dieser fragwürdig Zustande gekommenen Form auf allen entscheidenden Stühlen der Fischerwiese zu finden. Sie waren es schließlich, die sich zusammen und unter Siemon fürs Weiterspielen von kurz auf knapp umentschieden haben, mal die Rolle des DFB außen vorgelassen. Und damit auch stillschweigend dem IV zugestimmt haben, als er alle betroffenen Vereine öffentlich dazu aufgefordert hat, ihre jeweilige Landesregierung bzgl. der Nichtspielerlaubnis zu verklagen. Nebenbei können die Gesellschafter nach den 2 Jahren meiner Meinung nach eigentlich nicht so dämlich sein zu glauben, sie wären diesen Despoten mit vollen Taschen ab Mitte August los.