Entschuldigung, wenn ich so direkt bin, aber da hatte Herr Vorderwülbecke vom MDR wohl grad 14 Tage Urlaub und die Sportredaktion steckt schon mitten in den Drittligaübertragungsplanungen. Weil das, was die heute als brandaktuell verkaufen, ist je nach sachlichem Inhalt schon paar Tage/Wochen/Monate alt. Also:
Im Herbst 2019 reichte Siemon einen finanziell gepfefferten Insolvenzplan ein, die Gesellschafter und Investoren haben damals bei seinen Forderungen von etwa 1,7 Mille zusätzlich "Nee, du bist wo verrückt" gesagt. Was noch Wichtiger ist, dem Insolvenzgericht hat jener Plan offenbar in seiner Vollständigkeit nicht gepasst und man forderte einige Dinge vom IV nach. Da bekam er warum auch immer kalte Füße und zog den Plan zurück, genau das kehrt er seitdem auch unter den Tisch.
Liebe SpiO-Redaktion - bereits vor einer Woche (am 5.8.) hat sich der Verein dort unten auf der Fischerwiese hier ausführlich zum erfüllten Spendenziel und dem "Wie gehts weiter" geäußert. Dass Herr Siemon bei all dem mit u.a. akuten Gedächtnisstörungen zu kämpfen hatte, steht hier auf Seite 10, Post #188. Mittlerweile hat man übrigens etwa 530.000€ Spenden gesammelt, damit hat Siemon offenbar nicht gerechnet und will seinem ausgeprägten Narzismus auch jetzt Rechnung tragen.
Bereits vor 2 Tagen berichtete das Fachblatt für niedere Instinkte mit den 4 großen Buchstaben von jenem IV-Schlußbericht, angeblich hätten die den von Gläubigerseite aus vorliegen. Das Amtsgericht hat ihn ja lt. MDR heute erst bekommen, so konnten sie schon mal vorarbeiten. Ich verlink dieses Hetzblatt nicht und geb nur Details daraus wieder:
Er geht von einer derzeitigen Überschuldung der GmbH aus und dass die in der vergangenen und der kommenden Saison "am Rande der Zahlungsunfähigkeit stand/steht." (lt. seiner Aussage Ende des Geschäftsjahres zum 30. Juni ein Minus von einer Million Euro, kommende Regionalliga-Saison 500.000 bis zu einer Million Miese). Einer der Gründe wär der "Kurs der Annäherung an die Fangruppierungen, der von mir nicht mitgetragen wurde." Als Hauptursache für den Drittligaabstieg sieht er die Trainerentlassung von Wackeldackel Bergner und die Trennung vom Abzocker Sobotzik und bezeichnet dies als Fehlentscheidungen der GmbH. Den erzielten Verlust von 1.084.000 € in der Aufstiegs-Saison 2018/2019 begründet er allen Ernstes als "maßgeblich mitverursacht durch die Aktivitäten rechtsradikaler Fangruppierungen, die einen erheblichen Mehraufwand verursacht haben." Da er ja in jenem Schlußbericht alle Zahlen und auch einen umfassenden Bericht über seine zweijährige Arbeit vorlegen muss, könnte seitens des Amtsgerichts durchaus die Frage aufkommen, wie im ersten Jahr seiner Amtszeit bei alleiniger finanzieller Entscheidungsgewalt statt ner Entschuldung so ein großes Zusatzminus (Verträge und Vertragsinhalte) zustande kam. Wichtig noch zu erwähnen sein Statement auf direkte Anfrage der Blöd: "Ich habe den Gläubigern empfohlen, einem vom CFC vorgelegten Insolvenzplan zuzustimmen und hoffe, dass der CFC eine Zukunft hat."
Das ist also alles nix Neues, es geht nur jetzt in entscheidende Wochen. Positives Faustpfand ist dabei diese vielseitige Spendenaktion. Und man darf sicher sein, dass da im Hintergrund auch schon diverse Gespräche mit den Gläubigern und auch Investoren stattfinden. Ganz praktisch, ein Gläubiger kann da gleich mit sich selbst reden - denn das ist die Vereinsvorsitzende Frau Polster mit ihrer Firma. Um wenigstens einmal was zum Schmunzeln zu haben.
pflaster - nimm den Smiley bitte nich persönlich, aber nach Gesetz hat er sagen wir mal Weniger gearbeitet. Und eigentlich müsste er mit diesem Gebaren und seinen Handlungen selbst mit dem Gesetz Bekanntschaft machen, in vielerlei Hinsicht. Und wäre die GmbH bankrott, hätte man auch aus privatwirtschaftlichen Interessen längst die Reißleine gezogen.