Beiträge von sgd-herzblut

    Also das finanzjonglierende Modell und den hier in der Region von Beginn an alles abgrasenden Hintergrund der Ratten mit dem Geschäftsmodell der Angerosteten zu vergleichen, ist schon gewagt bis abenteuerlich. Wenn der sportliche Erfolg nicht mehr da ist, das Investorenziel und die Gegenfinanzierung dessen gefährdet sind, greifen auch in Köpenick die üblichen Mechanismen in personeller Hinsicht. Die finanzielle Abfederung wird immer eine andere als bei den Ratten sein. Und "Geld" schießt nur Tore, wenn die handelnden Personen es hinbekommen, eine Einheit im Spielbetrieb zu schaffen.

    Und wehe, wenn das mal nicht mehr der Fall ist und das Spekulantentum und Veräußern eigener Wertsachen dennoch weiter bedient werden müssen...Stichworte Dortmund, Niebaum, u.a. Stadionausbau, Veräußern von Anteilen, sauteure Mannschaft, Molsiris und der finale Tag in diesem Tagungsraum des Düsseldorfer Flughafens damals - ich hör schon auf. Das würde bei den Angerosteten sehr wahrscheinlich nicht so positiv ausgehen. Zingler erzählt ihnen wie gesagt seit geraumer Zeit grad mal so die Hälfte, aber die Basis ist nicht so blöd, um das nicht zu erkennen.

    Wenn man den Spielberichten Glauben schenken darf, mit nem faden Beigeschmack. Kurz vorm Ausgleich ist der Lübecker Torwart mit nem Spieler von Saarbrücken zusammmengerasselt, evtl. dadurch auch ne Beeinträchtigung beim Entsehen des Ausgleichs. Nach dem Abpfiff ist er dann zusammengeklappt und musste mit ner Trage in die Kabine gebracht werden.

    Landesliga/Sachsenliga

    VfL Pirna-Copitz – SG Handwerk Rabenstein 0:5 (0:3)

    Nach der klaren Heimniederlage unserer U19 gings für mich nach Pirna zum hoffentlich besseren Auswärtsspiel der Handwerker. Die S1 völlig überfüllt, der Vorgängerzug offenbar ausgefallen, so konnte ich das mit dem pünktlichen Erscheinen im Willy-Tröger-Stadion knicken. 10 Minuten nach Spielbeginn war die Kasse bereits zu und man wies mir den kostenlosen Weg ins Stadion. Am Kiosk hab ich mich dann nich lumpen lassen und beim Feldi (3€) und der Roster (3.50€) noch paar Pfenge draufgelegt.

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    Ich kam grad rechtzeitig, als die Schiedsrichterin einen berechtigten Elfer für Rabenstein pfiff und paar deftige Kommentare aushielt, eine klare Linie hatte sie für mich im gesamten Spiel nicht immer. Henrik Jochmann wars egal, er verwandelte in Minute 19 sicher zur Führung. Zehn Minuten später bereits das 2:0 für die Gäste durch Phil Mühlig. Kurz vor der Halbzeit dann ein Elferpfiff auf der anderen Seite, der Ball wurde noch nichmal knapp, sondern ordentlich übers Tor in die Wolken gesetzt. Fast im Gegenzug machte Phil Mühlig dann sein zweites Tor für den Favoriten und die Messen waren eigentlich schon gelesen.

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    Erst recht nach dem 4:0 durch Ben Colin Weigel, der mir punktgenau in der 53. Minute wenigstens so noch bissl dynamischen Ersatzjubel entlockte, den Deckel machte dann Fabian Stenzel in der 83. Minute drauf. Insgesamt ein bärenstarker Auftritt der Handwerker vor 85 zahlenden Zuschauern (davon 15 Rabensteiner um mich rum), herrliche Ballstaffetten, schön herausgespielte Tore und wenns mal stressig wurde, alle sehr abgeklärt. Dazu ein Spieler als verlängerter Arm des Trainers Dellling aufm Platz mit ordnenden Anweisungen und auch Vorbildfunktion, eine Legge, dem zuzuhören.

    Aber auch dem, wie der Linienrichter von den Rabensteinern ab und an zugetextet wurde, teils auch zu Recht. Einmal stand ein Spieler der Gastgeber zuviel aufm Platz und betrieb in einer Arschruhe abseits des Spielgeschehens Rasenpflege, dann verlor einer seiner Kameraden mehrfach die Schoner, dem Winkemann wars egal, aber irgendwann gab er auf die Sprüche auch gelassen Kontra.

    Damit komm ich auch zum Spruch des Tages, der kommt vom Rabensteiner Co-Trainer Bernd Eichenmüller, ehemals auch Trainer bei Lok Zwickau und in Stollberg. Kurz vor Ultimo ging ein Spieler des VfL nach nem Allerweltszweikampf bläkend zu Boden, als wär sonstwas passiert. Das "Meeensch, steh off, da war doch gar nüschd" von Eichenmüller beantwortete der Linienrichter ermahnend. Dann aber Eichenmüller zum Zweiten: "Der schreit doch hior rum, als hättense ihm das Bein amputiert. So hab ich doch noch nichma geschrien, als die meins amputiert ham!" Wir gucken uns alle kurz sprachlos und dann feixend an, hatter das jetz gesagt? Ja, hatter! :D Und auch der Linienrichter brauchte 10 Sekunden, um das zu verarbeiten und musste dann genauso loslachen. Erlebt man auch nich alle Tage und nachm Schlusspfiff haben sie sich auch lachend die Hand gegeben, so wie das sein muss. Hier die Beiden bei ihrer jeweiligen Arbeit, der Schreibende ist der Co.

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    Sport frei.

    Landesklasse Mitte / 4. Spieltag / SV Germania Mittweida gegen SC 1999 Altmittweida - Derbyzeit, bis der Auswärtsmob explodiert

    Nach der leider torlosen dynamischen B-Juniorenhuldigung im Chemnitzer Sportforum führte den Pivomann und mich die gestrige Reise ins "Stadion am Schwanenteich" nach Mittweida.

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    Hatten wir vorher noch bei den B-Junioren 5 € Eintritt gelöhnt, verlangte man hier 4 € pro Mann. In Tribünennähe stieg Qualm auf und ein Anzünderduft zog in unsere Nüstern - oh, der Grillmeister dort drüben macht wohl kurzen Prozess und fackelt gleich sein Arbeitsgerät mit ab? Egal, mir knurrte der Magen, die Roster nebst Brötchen für 3€ war nicht schlecht, das gekühlte Bier für ebenfalls 3€ spülte alles gut runter. Die Tribüne war bereits übervoll, also gings für uns runter direkt an die Spielfeldumrandung zum besonders hautnahen Erlebnis.

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    Dieses Spiel sollte sich dann als das entpuppen, was bodenständigen Fußball ausmachen sollte. Heimfans mit alleine schon trommlerischer Unterstützung, bei der man automatisch an den guten Manolo - Friede seiner Asche - denken musste. Und die Auswärtsfans haben dem noch eins draufgesetzt, gefühlt halb Altmittweida war stimmgewaltig vor Ort, von Beginn an wars fast ein Heimspiel für die Gäste.

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    Kleine Anekdote am Rande: In der ersten Hälfte standen neben uns paar Kinder und jedes dritte ausgesprochene Wort eines Satzes lautete "Digga". Ich war schon Augen rollend kurz davor rüberzurufen "Nu erzähl och ma was Anderes - Dünna", aber das Spiel war ablenkend genug.

    Denn die Partie ist mit typisch Derby bestens beschrieben: Rassige Zweikämpfe, Emotionen auf und neben dem Platz, bei einer Verteidigungsaktion rasselten im Eifer des Gefechts in der 20. Minute zwei Spieler der Heimelf mit den Köpfen zusammen - schlagfertiger Kommentar der Auswärtsfans "Eh Schierieee - Beide gelbe Karte". Einer der Beiden konnte nicht weitermachen und wurde abtransportiert, gute Besserung.

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    Bis zum Strafraum wurde um jeden Ball gekämpft, im Sechzehner ergaben sich aufgrund der relativ stabilen Abwehrreihen aber kaum Möglichkeiten.

    In der Halbzeitpause wurde ein verdienter Mensch des Heimvereins zum gestrigen 60. Geburtstag geehrt und bekam ordentlich Beifall. Ich hatte mit mehreren Stehnachbarn nebenbei ein kurzes Fachgespräch über den Wahnsinn, der da besonders im oberen Juniorenbereich den Vereinen bald aufgezwungen wird, man war sich abwinkend mit nem Blick zu nem Mini-Regenbogen zu 100 Prozent einig.

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    Die zweite Hälfte war genauso intensiv, was auch nach den späteren Wechseln auf beiden Seiten so weiterging. Die letzten Minuten waren dann der helle Wahnsinn: In der 88. Minute bekam ein Mittweidaer Spieler die gelb-rote Karte und seine Kameraden blieben, auch um den Ball vom eigenen Strafraum fernzuhalten, im Angriffsmodus. In Minute 90 ein Zweikampf im Altmittweidaer Strafraum und tatsächlich pfiff der Schieri Elfmeter für Mittweida, welcher von Nick Goeschel eiskalt verwandelt wurde, die linke Seite der Haupttribüne war nun schon in Feierstimmung. Sehr bitter für die Gäste bei dem Einsatz übers gesamte Spiel.

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    Was aber noch nicht vorbei war, vier Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt, es wurden aufgrund der nun "eingebauten" Verzögerungen der Gastgeber derer Sieben. Und die Gäste wurden nun von ihrem Anhang mit einem Mann mehr nach vorn gepeitscht, in der 94. Minute eine Flanke in den Strafraum - rausgeköpft, verdammter Mist. Der letzte Angriff drei Minuten später, der Schiedsrichter schaute schon auf die Uhr, erneute scharfe Flanke von Links und irgendwie bugsierte Patrick Richter den Ball tatsächlich zum hochverdienten Ausgleich über die Linie - und um uns rum explodierte mitsamt den heranstürmenden Altmittweidaer Spielern alles und jeder mit schwarz-gelbem Herz, die Tribüne über uns zitterte förmlich.

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    Danach wurde erst gar nicht mehr angepfiffen. Sowas hab ich lange nicht mehr erlebt, Adrenalinschübe bis ins Stammhirn und rasendes Herz, dafür lebst du deine Einstellung zum basisnahen Fußballsport!

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    Und danach ein Absackerbier in der Sportkantine, auf nem großen Monitor läuft Bundesliga, alles steril und beliebig austauschbar, in Bochum zeigen se einem ne eingebaute Badewanne im VIP-Bereich mit Blick aufs Spielfeld und du weißt, du hast eben dem wahren Fußball-Erlebnis beigewohnt. Denn das, liebe degenerierte DFL, das ist der wahre eSport. Und genau das solltet ihr allen euren (kommenden) Teilnehmern verbindlich in die Lizenzkriterien schreiben - einen regionalen Verein im Breitensport, gerne auch in den gleichen Farben, aktiv zu unterstützen, damit auch dort die Kinder von ihren scheiß Konsolen wegkommen und vermehrt das Tageslicht sehn. Und sich wirklich bewegen, denn das ist doch eure Propaganda mitsamt eurer DFB-Mutter oder habt ihr mit eurem eSport-Müll dann doch ganz andere Absichten, hmm?

    Die naggsche Statistik:

    Mittweida = 1, Altmittweida = 1

    479 (offiziell gezählte) Zuschauer mit ner Stimmung für 4000.

    Der Spieler des Tages war der Altmittweidaer Torwart: Der hatte paar Ausflüge inkl. bis hin zu Zweikämpfen an der Eckfahne parat, da wirste als Trainer wahnsinnig. Wir haben ihn spontan unter Gelächter als den Piplica von Altmittweida betitelt. Sein Trainer blieb immer ruhig, der wusste wohl schon im Voraus, dass da nix schief geht. Und es ging auch immer gut, auch in diesem Stadion.

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    Ein sehr geiler Nachmittag war das, Sport frei.

    Ein trauriger Tag für Fußball-Zwickau ist vorbei, ein stolzer und für den Verein hoffentlich Mut machender Tag war es ebenso. Eben ging diese Crowdfunding-Aktion um nichts Geringeres, als den Fortbestand des Vereins nach genau zwei Monaten zuende. Und nachdem bereits vor vier Tagen das immer noch unglaubliche Ziel dieser 500.000€-Marke erreicht wurde, ging's bis eben noch weiter und höher. Und Alois Glaubitz wird auf seiner letzten Reise nun dankbar nach Unten gucken, wenn er mitbekommt, wie diese seit dem 10. Juli derart gut angekommene Aktion nun beendet wurde:

    Insgesamt wurden von 4710 Unterstützern 544.553 € gespendet, was einem Fundingziel von 108 % entspricht. Darin enthalten sind auch zwei Co-Fundings, eins der Sparkasse im Wert von 10.000 € und ein dieser Tage neu Dazugekommenes für die Nachhaltigkeit des Projekts im Wert von 200 €.

    In einer Zeit, wo immer mehr die Ellenbogen ausfahren, nur noch an sich denken und auch gewachsene sportliche Werte und Ideale für den schnellen Erfolg in die Tonne kloppen, haben sich Menschen, die sich in den Stadien beileibe nicht immer grün sind, zusammengetan und für dieses eine gemeinsame Ziel begeistert. Es war mir ne Ehre, das hier im kleinen Rahmen begleiten zu dürfen.

    Und ruhen Sie nun in Frieden, Alois "Al" Glaubitz.

    Man ist mit dem Start bei der Fundingsumme bewusst sehr optimistisch herangegangen und es ist tatsächlich geschafft. Diese vielleicht erhofften 500.000€ hat man dank der bundes- und europaweiten Unterstützung nun schon 4 Tage vorm offiziellen Ende zusammenbekommen. Gratulation dafür, verbunden mit dem Wunsch, dass die Ziele, also kurzfristige Sanierung, strukturelle Dinge und wirtschaftlich vernünftiger Neuaufbau, mit den nun hoffentlich richtigen Leuten so auch umgesetzt werden können. Was in 2 Jahren ist, wissen auch sie nicht, hat man ja auch so kommuniziert. Und das geht auch nicht nur ihnen so.

    Es ging greifbar um diese 500.000, es ging aber auch noch um viel mehr, bei Weitem nicht nur Zwigge und ihre aktuelle Situation betreffend. Und das haben alle Unterstützer verstanden und verinnerlicht, die Initiatoren haben ihnen mit ihrer "Eröffnungsrede" ausm Herzen des Fandaseins und auch des jeweiligen Vereinsmitglieds gesprochen. Weil es am Ende auch so manch Anderen treffen kann, ob nun selbst verschuldet oder unverschuldet. Und weil alle am Ende eins eint: Der Fußball gehört den Fans, denn das sind die ehrlichsten Investoren und Scheine-Wedler.

    Feine Sache und Sport frei, FSV.

    castro82, dein Beispiel zur Hertha mag zur Saison 21/22 gestimmt haben. Aber besagtes Hamsterrad dreht sich seitdem weiter und schneller. Das aufs Aktuelle immer noch umzumünzen, halte ich für leicht blauäugig. Schau dir die Verpflichtungen bei Union an, überleg, was das fürs gesteigerte Gehaltsgefüge z.B. bedeutet und wie dieses Niveau mind. gehalten werden muss und kann.

    Ich klink mich jetzt aber erstmal für paar Stunden aus. Draußen vor der Tür steht ne Klasse ausm Erzgebirge, drei Jungs davon im Schachterkostüm - ich muss mich jetzt konzentrieren. :D

    Die Blätter von der Inka-Gurke. 8o

    Spaß beiseite, das Wort war bewusst inflationär verwendet. Ein Herr Zingler hat seiner Basis auch in der jüngeren Vergangenheit nicht immer alles erzählt, Stichwort z.B. dieses schief gegangene Investorenanwanzen der DFL. Und die Basis ist auch bei den Angerosteten nich blöd. Meine Einstellung dazu ist, die können gar nicht mehr anders, als immer schneller im überhitzten Hamsterrad zu strampeln. Der europäische Fußballzirkus ist mittlerweile für die ein finanzielles Muss, sonst gerät das Kartenhaus ins Wanken.

    Nach Oben kommen schön und gut, aber wie? Und wie Oben bleiben? Union ist für mich kein Vorbild mehr, eher Mahnung.

    Also was wollt ihr eigentlich?

    Seriösen Fußballsport, seriöses Geschäftsgebaren, seriöses Miteinander zwischen Verein und Sponsoren (Betonung auf Verein und Sponsoren), seriöses Einbeziehen der Mitglieder, seriöse und bedachte Kommunikation zwischen allen Beteiligten, seriöse Zukunftsziele und kein Größenwahn, basisnahes Einstehen bei Verbänden für seriöses, den gesamten Fußball angehendes Handeln, eigenes seriöses Wirtschaften und Nichtabhängigkeit von externen Finanzhaien, -mogulen, -hassardeuren und anderen Halsabschneidern mit völlig anderen Interessen und Prämissen.

    Reicht das fürn - nee, kein Wortspiel - Anfang?

    Ich kann dir grad nicht so richtig folgen. Dolce. Die handelnden Personen sind die so gelackmeierten Vereinsverantwortlichen, der Spieler und am Ende auch Herr Sobotzik. Die Fans beim OFC haben ihre eigene Meinung dazu und wissen die Geschehnisse auch gut einzuschätzen. Mit der Aktion ist der Spieler bei allen dort unten durch, Sobotzik wars schon bei seinem Abgang, das kommt jetzt nur noch obendrauf.

    Ich überschreibs mal mit "Nee, das kann kein Zufall sein". Eigentlich nur ne lapidare Meldung, der HFC hat heute den Polen Sebastian Zieleniecki (IV) verpflichtet. Aber die Vorgeschichte hats in sich:

    Der Ex-Kapitän von Offenbach hat die Saisonvorbereitung beim OFC unter Angabe von "Heimweh" umgangen, gleichzeitig auch 2 ärztliche Atteste vorgelegt. Als diese Atteste nach 6 Wochen Krankschreibung ihre Gültigkeit verloren, erschien er mit ner zeitlichen Punktlandung auf einmal wieder in der Kabine, Stichwort sonst Gehaltszahlung durch die BG mit Einbußen. Der OFC verpasste ihm darauf ein Individualtraining, der Spieler wollte trotzdem weg. Der Verein konnte aber nicht vernünftig planen, weil noch ein Vertrag bis 2025 bestand und man für die Ablöse wohl noch einen Stürmer holen wollte. Vor paar Tagen hatte der OFC dann die Nase voll und hat mit nur einem Satz die vorzeitige Vertragsauflösung bekannt gegeben. Damit war Zieleniecki ablösefrei.

    Heute gab der HFC in Person von Sportchef Sobotzik die Verpflichtung von Zieleniecki bekannt. Die vorherige "Wirkungsstätte" Sobotziks ist bekanntlich Offenbach und wenn man sein Auftreten dort und besonders auch davor an der Fischerwiese verfolgt hat - nee, das kann kein Zufall sein.